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Über dreitausend Menschen haben sich am Samstag in Hessen an den
weltweit stattfindenden Demonstrationen gegen einen Krieg im Irak beteiligt.
Schauplätze der Märsche für den Frieden waren unter anderem
Wetzlar, Frankfurt und Darmstadt.
In Wetzlar zogen rund 1.500 Menschen durch die Innenstadt. Zu der Veranstaltung
hatten die evangelischen und katholischen Kirchen, der DGB und verschiedene
Friedens-Initiativen aufgerufen. "Die Zahl der Teilnehmer hat alle
unsere Erwartungen übertroffen", sagte eine Sprecherin der kirchlichen
Organisatoren. "Was wir fordern, ist ein Nein zum Präventivkrieg
im Irak. Wir wollen aber auch Abrüstung insgesamt und ein Klima des
Friedens in der Gesellschaft".
Frankfurt: "No War"
Rund 800 Menschen versammelten sich in Frankfurt auf dem Römerberg,
um aus Kerzen den Aufruf "No War" (Keinen Krieg) zusammenzusetzen.
Hunderte gingen auch in Wiesbaden, Limburg und Eschwege (Werra-Meißner)
auf die Straße.
Viele Hessen demonstrieren auch in Berlin
In Darmstadt kamen etwa 500 Demonstranten zu einer Friedenskundgebung
zusammen. Zwischenfälle gab es zunächst nicht. Am Morgen waren
aus vielen hessischen Gemeinden Busse zu der zentralen Kundgebung nach
Berlin aufgebrochen, wo sich rund 350.000 Kriegsgegner versammelten.
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