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Treffen des Trägerkeises vom Aktionsbündnis "15. Februar"
Am 1.3. hat sich der Trägerkeis des Aktionsbündnisses "15. Februar" erneut in Kassel getroffen, um die Auswertung der erfolgreichen Demonstration vom 15.02. zu machen und die folgenden Schritte zuberaten. Man ist darüber einig gewesen das Gremium als solches weiter bestehen zu lassen und im Folgenden den Namen Aktionsbündnis "15 Februar - gegen den Irak-Krieg" zu verwenden und sich aktiv gegen den Irak-Krieg einzusetzen. In Übereinstimmung mit den Ergebnisses vom Londoner Treffen wird in Deutschland zu verstärkten Aktionen in den nächsten Wochen besonders am 15. März aufgerufen.
Presseerklärung des Aktionsbünisses "15. Februar - gegen den Irak-Krieg"
Friedensbewegung bündelt Proteste gegen den Irakkrieg
Absprachen über europaweite dezentrale Aktionswochen und den Tag X
Nach den historischen Demonstrationen des 15. Februar in Berlin und anderen Städten hat die für diesen Erfolg verantwortliche Friedensbewegung in Deutschland und in Europa Absprachen über ihr verstärktes Engagement gegen den drohenden Irakkrieg getroffen. Auf einem Treffen deutscher Friedensbewegung in Kassel und europaweiter Vertreter in London ging man übereinstimmend von der Annahme aus, dass in den kommenden drei Wochen die Entscheidung über Krieg oder Frieden fallen wird. Deswegen fordern in Absprache beide Treffen die internationale Friedensbewegung auf, in diesem Zeitraum eine Vielfalt an dezentralen Aktionen umzusetzen. Zugleich wurde die Notwendigkeit des fortgesetzten engen Kontaktes mit der Friedensbewegung in den USA betont. Das übergeordnete Ziel der Aktionswochen sei, die bis vor dem 15.2. ungekannte gesellschaftliche Breite des Protests gegen den Krieg weiterhin zu erweitern und den Willen der kriegsablehnenden Bevölkerung gegenüber der Politik noch deutlicher zu machen.
In Kassel konstituierte sich zudem der deutsche Trägerkreis der Demonstration des 15.2. nunmehr als "Aktionsbündnis 15.Februar - Gegen den Irakkrieg". Das Bündnis trägt allen kriegsablehnenden Menschen - ganz im Sinne der Abschlusserklärung vom 15.2. in Berlin - an, ihren Widerstand noch zu steigern und in Schulen, Betrieben, Kirchen, auf der Straße, vor Kasernen und Militärstützpunkten vielfältige Formen des Protestes wie Mahnwachen, Demonstrationen, Blockaden, Streiks, Ostermärsche und vieles andere zu nutzen.
Zudem kündigt das Aktionsbündnis für den 13. April eine Aktionskonferenz für die Friedensbewegung an. Dies sei das adäquate Mittel für die breite Bewegung gegen den Irakkrieg, um angesichts der dann vorgefundenen Weltlage Perspektiven der Kriegsverhinderung oder -beendigung zu entwickeln.
Datum: 3.3.2003
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