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Jan Sievers

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/london.php
 
London, 01.03.2003
 

Internationales Treffen "Global Anti-War Network"

Am 1.3. haben sich in London über Hundert Vertreter aus mehr als 26 Ländern der Welt getroffen, um die nun folgenden Schritte nach dem weltweit großartigen Erfolg der Demonstrationen vom 15. Februar zu beraten. Die Delegierten waren aus fast allen Kontinenten der Welt gekommen, mit dem Ziel die Vernetzung voran zu treiben um konzertiert gegen den Krieg vorzugehen.
In der achtstündigen Beratung kam man zur folgenden Resolution als Abschlussdokument.

Orignaltext: English

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Erklärung des Londoner Treffens der internationalen Koordination gegen Krieg
 

Aufgrund des beispiellosen Erfolges des weltweiten Tags gegen den Krieg am 15. Februar kündigen wir eine massive Zunahme an Aktionen in den nächsten Wochen an, um einen Krieg zu verhindern. Wir sind der Meinung, dass ein Krieg gegen den Irak falsch ist, sei es nun mit Rückendeckung durch die Vereinten Nationen oder ohne.

Es wird direkte Aktionen an militärischen Einrichtungen geben und, um militärische Transporte zu stoppen, Druck durch die Massen auf parlamentarische Vertreter und Vertreter der Vereinten Nationen, Streiks von Studenten sowie Besetzungen, Kampfmaßnahmen am Arbeitsplatz, die Bildung von Volksversammlungen und öffentliche Besprechungen gegen den Krieg. Ein jeder Tag ist jetzt bei der Kampagne gegen Krieg entscheidend.

In vielen Ländern wird es am 8. März, dem Internationalen Frauentag, Massendemonstrationen geben

In vielen Ländern wird es am 15. März Demonstrationen, Protestaktionen und Massenveranstaltungen zivilen Ungehorsams als Zeichen der Solidarität mit der Demonstration „Converge on the White House“ („Zusammenströmen am Weißen Haus“) in Washington geben.

Der 21. März wird, wo immer das möglich ist, an den Arbeitsplätzen ein Tag der Solidarität gegen den Krieg sein. Dazu werden Versammlungen am Arbeitsplatz und verschiedene Kampfmaßnahmen gehören. In manchen Ländern sind an diesem Tag bereits nationale Streikaktionen gegen den Krieg geplant. Wir rufen Gewerkschaften weltweit zur Unterstützung und Förderung von Aktionen gegen den Krieg am 21. März auf.

Wir teilen allen Kriegshetzern mit, dass es, wenn sie die weltweite Meinung ignorieren und einen neuen Angriff auf den Irak starten, eine Flut an Widerstand geben wird.

Am Tag eines Angriffs rufen wir zu Massenprotesten im Zentrum einer jeden Stadt der Welt – ob groß oder klein – auf.

Für den folgenden Samstag rufen wir zu Massendemonstrationen in jeder Hauptstadt auf.

Wir stehen Schulter an Schulter mit der Bevölkerung des Iraks, die Menschen überall auf der Welt dazu zu drängen, ihren Teil dazu beizutragen, diesen wahnsinnigen Krieg zu stoppen.

Die Abgesandten 

 
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