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Jan Sievers

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Presse
 

Presseerklärungen:

15.02.03: Abschlusserklärung des Aktionsbündnisses 15. Februar

13.02.03: Erklärung 4

09.02.03: Kampagne hat neue Website!

05.02.03: Erklärung 3

29.01.03: Infos zum Büro (PDF)

10.01.03: Erklärung 1


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Pressesplitter:

15.02.03: Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg: Berlin demonstriert gegen Krieg

15.02.03: Bayrischer Rundfunk: 16:00 Uhr: 500.000 Menschen demonstrieren in Berlin

15.02.03: Deutschlandradio: In zahlreichen Ländern haben Millionen gegen den drohenden Irak-Krieg demonstriert.

15.02.03: Südwestrundfunk: Berlin: Nein zum Irak-Krieg

15.02.03: sr: Berlin: Anti-Kriegs-Demos in Berlin und Luxemburg

15.02.03: Norddeutscher Rundfunk: 500.000 Demonstranten in Berlin

15.02.03: Westdeutscher Rundfunk: Rund 500.000 demonstrieren in Berlin

15.02.03: Inforadio: Große Friedensdemonstration

15.02.03: Hessischer Rundfunk: Demonstrationen für den Frieden

15.02.03: Spiegelonline: Marsch der Tauben

15.02.03: Spiegelonline: Eine halbe Million Menschen demonstrieren in Berlin

15.02.03: Südwest Rundfunk: Demonstrationen für den Frieden

15.02.03: Bayrischer Rundfunk: Abschlusskundgebung in Berlin

15.02.03: Inforadio: Zehntausende bei Anti-Kriegs-Demo

15.02.03: Inforadio: Demonstrationen weltweit

15.02.03: Südwest Rundfunk: Mainz-Proteste gegen drohenden Irak-Krieg

15.02.03: Südwest Rundfunk: Stuttgart-Zehntausende bei Antikriegsdemonstrationen

15.02.03: sr: Berlin: Anti-Kriegs-Demo beginnt

15.02.03: Norddeutscher Rundfunk:

15.02.03: Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg:

15.02.03: Mitteldeutscher Rundfunk: Friedliche Entwaffnung

15.02.03: ntv: Aktionen der Friedensfreunde 150.000 auf der Straße

15.02.03: ntv: Millionen gegen Irak-Krieg Weltweiter Massenprotest

15.02.03: ARD Tagesschau: Überwältigende Beteiligung an Berliner Protest

15.02.03: ZDF heute: Weltweites "Nein zum Krieg"

15.02.03: Deutschlandradio: In Berlin demonstrieren rund 10.000 Menschen gegen den drohenden Irak-Krieg.

15.02.03: Westdeutscher Rundfunk: Groß-Demonstration gegen Irak-Krieg in Berlin

15.02.03: ARD Tagesschau: Großkundgebung in Berlin

15.02.03: Westdeutscher Rundfunk: Weltweit Demonstrationen gegen Irak-Krieg

15.02.03: Südwest Rundfunk: Proteste gegen drohenden Irak-Krieg

15.02.03: Südwest Rundfunk: Demos am Aktionstag gegen Irak-Krieg

15.02.03: Südwest Rundfunk: Anti-Kriegs-Demo in Berlin

15.02.03: Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg: Friedensdemonstration in Berlin

15.02.03: Hessischer Rundfunk: Friedensdemonstration in Wetzlar

15.02.03: Norddeutscher Rundfunk: Demonstrationen gegen einen Irak-Krieg

15.02.03: Inforadio: Demo in Neuseeland und der Welt

14.02.03: Neues Deutschland: 83 US-Städte stellen sich gegen Bushs Alleingang

13.02.03: ORB: Friedensdemonstration nicht vor Reichstag

12.02.03: Associated Press (AP): Mehr als 80.000 Menschen zur Friedensdemo in Berlin erwartet

12.02.03: afp: Friedensbewegung wirft Bundesregierung Dilettantismus vor

12.02.03: Financial Times: Krieg im Irak: Nicht in unserem Namen

12.02.03: Frankfurter Rundschau: Friedensbewegung wirft Berlin Dilettantismus vor

12.02.03: Frankfurter Rundschau: "Welche Friedensdemonstration?"

12.02.03: Berliner Morgenpost: Größte Friedensdemo seit 20 Jahren

12.02.03: Ostseezeitung: Weltweit Friedensmärsche geplant

12.02.03: Süddeutsche Zeitung: Der Sturm der Friedensbewegung

12.02.03: tageszeitung (taz): Für Frieden, aber nicht für Rot-Grün

12.02.03: Die Welt: 80.000 Teilnehmer zu Friedensdemo erwartet

16.01.03: Frankfurter Rundschau

 
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Quelle: mdr, 15.02.03, 14:46h
Friedliche Entwaffnung
 

Friedliche Entwaffnung

Massenproteste gegen zweiten Golfkrieg


In Berlin haben sich mehrere tausend Menschen zu einer Demonstration gegen den drohenden Krieg im Irak versammelt. Sie trafen sich in der westlichen und östlichen Innenstadt und wollen am Mittag ihren Protestmarsch zum Brandenburger Tor beginnen. Dort ist am Nachmittag die zentrale Kundgebung geplant. Die Polizei schätzt die Zahl der Demonstranten derzeit auf 350.000; ursprünglich hatten die Veranstalter lediglich ein Drittel davon erwartet.

Entgegen einer ausdrücklichen Bitte von Bundeskanzler Schröder haben sich auch drei Regierungsmitglieder angekündigt: Umweltminister Trittin, Verbraucherschutzministerin Künast und Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul. Die Unionsparteien haben dies bereits heftig kritisiert. CDU-Generalsekretär Meyer sagte, es sei eine grobe Verletzung des politischen Stils, wenn sich Kabinettsvertreter an anti-amerikanischen Demonstrationen beteiligen. Bundestagspräsident Thierse sagte ebenfalls sein Kommen zu.

Demonstrationen in siebzig deutschen Städten

Organisatoren der Berliner Veranstaltung sind neben Friedensinitiativen und Gewerkschaften auch Parteiverbände von Sozialdemokraten, Grünen und PDS. Sie haben sich in einem "Aktionsbündnis 15. Februar" zusammengeschlossen, in dessen Aufruf es heißt: "Nur wenn der politische Druck auf die Vereinigten Staaten und deren Verbündete steigt, kann der Krieg gestoppt werden." Auch in siebzig anderen deutschen Städten haben Kriegsgegner zu Demonstrationen aufgerufen, so beispielsweise in Stuttgart, wo mehr als 20.000 Menschen friedlich durch die Innenstadt liefen. Auf ihren Plakaten forderten die Friedensaktivisten das sofortige Ende der Kriegsvorbereitungen. "Kein Blut für Öl" oder "Bush-Feuer sind unkalkulierbar" war zu lesen.

Größte Friedensbewegung seit Vietnamkrieg

Die Protestveranstaltungen in Deutschland sind Teil eines weltweiten Aktionstages gegen militärische Gewalt am Golf, an dem sich auch Menschen in anderen Städten Europas und den USA beteiligen. So hat in London eine der größten Antikriegs-Demonstrationen der britischen Geschichte begonnen. Eine halbe Million Menschen protestiert gegen die Absicht von Premierminister Blair, die Bush-Administration mit 40.000 Soldaten am Golf zu unterstützen. In Rom rechnen die Veranstalter sogar mit einer Million Teilnehmer. Schließlich werden auch in San Francisco und New York mehrere hunderttausend Demonstranten erwartet. Einen Protestzug direkt am Hauptsitz der Vereinten Nationen hatten die Behörden jedoch mit Hinweis auf Sicherheitsbedenken verboten.

Zum Auftakt der weltweiten Proteste waren vergangene Nacht in Melbourne mehr als 100.000 Australier auf die Straße gegangen. Seit dem Vietnamkrieg vor gut 30 Jahren war es die größte Demonstration im Land. Auch in Tokio, Manila und selbst in Dili, der Hauptstadt von Ost-Timor, fanden sich Kriegsgegner zusammen.

 

 
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