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Anlässlich des europaweiten Aktionstages gegen den drohenden Irak-Krieg
sind am Samstag auch in Baden-Württemberg zahlreiche Menschen auf
die Straße gegangen.
In Stuttgart haben rund 50.000 Teilnehmer demonstriert. Die Abschlusskundgebung
auf dem Stuttgarter Schlossplatz wurde symbolisch um 5 vor 12 angesetzt.
"Stoppen wir den Krieg, bevor er beginnt", war der Tenor in
der Landeshauptstadt. Auf Plakaten war zu lesen: "Kein Blut für
Öl" oder "Bush-Feuer sind unkalkulierbar". Zu den
Veranstaltern der Antikriegsdemonstration zählen Kirchen, Gewerkschaften
und Globalisierungskritiker. In einer Rede auf dem Schlossplatz bekräftigte
der evangelische Stadtdekan Hans-Peter Ehrlich das Nein der Württembergischen
Landessynode zu einem Krieg. Der katholische Stuttgarter Stadtdekan Michael
Brock sagte am Samstag: Die Kirchen ließen sich "nicht in die
Kirchenhäuser verbannen".
Auch in Konstanz, Ravensburg, Friedrichshafen, Schwäbisch Hall und
Lörrach sind viele Menschen auf die Straße gegangen. In Heilbronn
versammelten sich knapp 5.000 Demonstranten. Viele baden-württembergische
Friedens-Aktivisten sind nach Berlin gefahren, wo am Samstagnachmittag
die zentrale Kundgebung stattfindet.
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