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In Berlin schätzt die Polizei die Zahl der Teilnehmer an der zentralen
Demonstration gegen einen Irak-Krieg auf bis zu 500.000.
Die Veranstalter sprachen von über einer halben Million Menschen.
Ursprünglich war mit rund 100.000 gerechnet worden. Ein Sprecher
der Polizei sagte, Zwischenfälle habe es bislang nicht gegeben. Die
Demonstranten waren in hunderten Bussen und Zügen aus dem ganzen
Bundesgebiet angereist. Bei nasskaltem Wetter zogen zwei Demonstrationszüge
aus dem West- und dem Ost-Teil der Stadt zu einer Großkundgebung
an die Siegessäule im Tiergarten. Die Demonstranten trugen Plakate
und Transparente mit Aufschriften wie: "Kein Bush-Feuer, sonst Flächenbrand",
"Nein zum Irak-Krieg" und "Arbeit und Bildung statt Krieg
und Rüstung". Die bislang größte Friedenskundgebung
hatte es Anfang der 80er Jahre mit rund 250.000 Teilnehmern in Bonn gegeben.
Damals ging es um die Stationierung von Mittelstreckenwaffen. Neben Berlin
finden heute in Großstädten weltweit Proteste statt. In London
versammelten sich 200.000 Menschen, in Rom bis zu einer Million, in Athen
rund 200.000.
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